4. Quartal 2020

Veranstaltung am 9. Dezember 2020, Dr. Uwe Busch (Röntgenmuseum Remscheid)
Faszination Röntgenstrahlen – Von der Entdeckung zur weltweiten Anwendung
Das Bestreben des Menschen hinter die Dinge zu schauen, die Suche und Sehnsucht, das Unsichtbare sehen, erkennen und verstehen zu wollen, reicht weit in unsere Geschichte zurück. Mit der Entdeckung der X-Strahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen am 8. November 1895 im Physikalischen Institut der Universität Würzburg erfolgte der wahrscheinlich bedeutendste Schritt in den menschlichen Bestrebungen, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Nicht nur die Möglichkeit dieses mit Hilfe der Röntgenstrahlen tun zu können, sondern dies auch ohne Zerstörung oder nachhaltige negative Wirkungen auf den Untersuchungsgegenstand anzuwenden, war die Grundlage für den bis heute anhaltenden und interdisziplinären Welterfolg dieser Entdeckung. Sich unsere heutige Welt ohne die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Röntgentechnik vorzustellen ist schlichtweg unmöglich. Das Anwendungsspektrum der Röntgenstrahlen ist vielfältig und erstreckt sich auf Untersuchungen des Unsichtbaren vom Mikro- bis zum Makokosmos. Die aktuelle Forschung mit Röntgenstrahlen interessiert sich dabei u.a. für lebende Zellstrukturen, Moleküle und Kristalle.
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oder: https://desy.zoom.us/j/99912273349, Kennwort: 661228


Veranstaltung am 25. November 2020, Dr. Jens Osterhoff
Surfen auf der Plasmawelle – Oder wie neue Miniteilchenbeschleuniger die Welt verändern…
Teilchenbeschleuniger sind die Herzstücke riesiger Maschinen. Entwicklungen in der Hochleistungslaser- und Plasmatechnologie eröffnen jetzt die Perspektive, diese teuren und seltenen Giganten auf Miniaturformat zu schrumpfen – mit potentiell revolutionären Folgen für das Verständnis der Welt und medizinische Anwendungen. Was das Surfen auf Plasmawellen damit zu tun hat und warum dafür die Lichtleistung von 1 Billion Glühbirnen in einen Laserstrahl gepresst werden muss, erfahren Sie hier.
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Veranstaltung am 28. Oktober 2020, Dr. Ties Behnke
Unsichtbares sichtbar machen – Teilchenjagd am DESY von 1959 bis heute
Am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY wird seit 1959 daran geforscht, die kleinsten Bausteine der Welt zu finden. "Verstehen was die Welt im Innersten zusammenhält" war viele Jahre der Leitspruch des DESY. Wir werden eine Reise durch 60 Jahre DESY machen und sehen, wie sich Experimente und auch die Techniken der Physikerinnen mit den Jahren verändert haben. Von den Anfängen bis heute verbindet die Experiment aber eines: das, was gemessen wird, ist mit dem nackten Auge des Menschen nicht sichtbar. Beschleuniger und Experimente helfen, unsere Wahrnehmung zu erweitern, und Dinge zu sehen, die eigentlich unsichtbar sind.
Dieses Science Café wird auf den 24. Februar 2021 verschoben!

 

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